Antijüdischer Nippes
Sehenswerte Ausstellung im jüdischen Museum Hohenems:
"Antijüdischer Nippes, populäre Judenbilder und aktuelle Verschwörungstheorien".
https://www.jm-hohenems.at/index.php?lang=0&id=3010

Und wie sagte Direktor Hanno Löwy bei der Eröffnung so treffend: "Wir zeigen hier keine abgeschlossene Geschichte, nichts, wo man sagen könnte, das ist vergangen und kommt nicht wieder. Antisemitische Klischees sind so aktuell wie eh und je!"
Die Belege dafür finden sich u.a. in gesammelten Zitaten aus der jüngeren und jüngsten österreichischen politischen Debatte.
Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 26. Februar 2006.
"Antijüdischer Nippes, populäre Judenbilder und aktuelle Verschwörungstheorien".
https://www.jm-hohenems.at/index.php?lang=0&id=3010

Und wie sagte Direktor Hanno Löwy bei der Eröffnung so treffend: "Wir zeigen hier keine abgeschlossene Geschichte, nichts, wo man sagen könnte, das ist vergangen und kommt nicht wieder. Antisemitische Klischees sind so aktuell wie eh und je!"
Die Belege dafür finden sich u.a. in gesammelten Zitaten aus der jüngeren und jüngsten österreichischen politischen Debatte.
Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 26. Februar 2006.
rauch - 16. Okt, 18:50
SCHI HEIL !
Bei uns wollen´s jetzt schon kommendes Wochenende mit der künstlichen Beschneiung anfangen. https://vorarlberg.orf.at/stories/64427/
"Ausnahmegenehmigung" nennt das die umgefallene Landesregierung, die letztes Jahr noch auf dem 1. November bestanden hat. Der Standard berichtet gar über eine israelische Firma, die behauptet, Schnee auch in der Wüste machen zu können.
Das blöde in Vorarlberg ist jetzt: Wetter zu warm (gottseidank, sage ich!), Wasser in den Vorratsspeichern zu warm (ätsch! sage ich), Wasser soll mit eigenen Kühlaggregaten heruntergekühlt werden, damit beschneit werden kann (krank, sage ich, einfach krank!)
https://www.alpenforum.org/i_beschneiung-alpen.html#Pisten
Außerdem ist für kommende Woche Föhn angesagt.
Prima, sage ich, kann man weiterhin klettern!

"Ausnahmegenehmigung" nennt das die umgefallene Landesregierung, die letztes Jahr noch auf dem 1. November bestanden hat. Der Standard berichtet gar über eine israelische Firma, die behauptet, Schnee auch in der Wüste machen zu können.
Das blöde in Vorarlberg ist jetzt: Wetter zu warm (gottseidank, sage ich!), Wasser in den Vorratsspeichern zu warm (ätsch! sage ich), Wasser soll mit eigenen Kühlaggregaten heruntergekühlt werden, damit beschneit werden kann (krank, sage ich, einfach krank!)
https://www.alpenforum.org/i_beschneiung-alpen.html#Pisten
Außerdem ist für kommende Woche Föhn angesagt.
Prima, sage ich, kann man weiterhin klettern!

rauch - 15. Okt, 21:54
Sowas MUSS man gewinnen!!!
(Altach gegen Austria Amateure 1:2; Stadion Schnabelholz, 6500 Zuschauer)
Schön, in der ersten Hälfte waren sie besser, die Austria Amateure.
Aber nach dieser zweiten Halbzeit von Altach https://scra.soenser.com/ gilt: DIESES SPIEL DARF MAN NICHT VERLIEREN!!!! Das waren, vor 6.500 Zuschauern, vergeigte drei Punkte.
Auffallend ist, dass seit neuestem (Spitzenplatz in der Tabelle, laufend gute Spiele) auch Leute zum Match kommen, die man sonst nie sieht. "Gut-Wetter-Fans". Was ein echter Fan ist, geht immer.
Und wer nicht verstehen kann, wie man sich als durchschnittlich intelligenter und durchaus zivilisierter Mensch für Fußball begeistern kann, dem sei empfohlen:
FEVER PITCH vom unvergleichlichen Nick Hornby; erschienen als Taschenbuch bei KiWi

p.s.: lausige website, guter fußball....
Schön, in der ersten Hälfte waren sie besser, die Austria Amateure.
Aber nach dieser zweiten Halbzeit von Altach https://scra.soenser.com/ gilt: DIESES SPIEL DARF MAN NICHT VERLIEREN!!!! Das waren, vor 6.500 Zuschauern, vergeigte drei Punkte.
Auffallend ist, dass seit neuestem (Spitzenplatz in der Tabelle, laufend gute Spiele) auch Leute zum Match kommen, die man sonst nie sieht. "Gut-Wetter-Fans". Was ein echter Fan ist, geht immer.
Und wer nicht verstehen kann, wie man sich als durchschnittlich intelligenter und durchaus zivilisierter Mensch für Fußball begeistern kann, dem sei empfohlen:
FEVER PITCH vom unvergleichlichen Nick Hornby; erschienen als Taschenbuch bei KiWi

p.s.: lausige website, guter fußball....
rauch - 14. Okt, 22:40
Ma hilft anand!
Rasche Hilfe für 72 Bergbauernfamilien
Zum 25-jährigen Jubiläum der Bergbauerstiftung von Walter Klaus werden die Einnahmen aus der Benefizveranstaltung zugunsten der Stiftung verwendet und als zusätzliche Einlage die Einnahmen durch den Stiftungsgründer Klaus verdoppelt.
Am 6. November 1980 hat Aufsichtsratsvorsitzender, Walter Klaus - bis dato einmalig in Vorarlberg, die 1. Bergbauernstiftung ins Leben gerufen. Zweck der Stiftung ist die Gewährung von Hilfe für unverschuldet in Not geratene Bergbauernfamilien, deren Wirkungsbereich sich auf das ganze Land Vorarlberg erstreckt. Die Hilfe erfolgt
durch die Gewährung von Beihilfen für die Behebung eines Notstandes,
durch die Unterstützung von Betriebsumstellungen, die zur dauernden Verbesserung der betriebswirtschaftlichen Situation der bergbäuerlichen Familien und damit zur Linderung des Notstandes führen.
Rasch, unbürokratisch
Bei der Gründung betrug das Stiftungsvermögen 73.000 Euro. Dieses Kapital wurde im Laufe der Jahre durch Walter Klaus mehrmals durch Privateinlagen erhöht und das gesamte Stiftungsvermögen liegt nunmehr rund 240.000 Euro. Bis zum heutigen Tage konnte dadurch in 72 Fällen Vorarlberger Bergbauernfamilien geholfen werden und es sind hierfür rund 185.000 Euro an Fördergelder ausbezahlt worden.
Die Abwicklung erfolgt äußerst rasch und unbürokratisch, um schnell eine entsprechende Hilfeleistung den Betroffenen zu ermöglichen.
Auch hinkünftig ist es das Ziel von Walter Klaus, zu helfen und vor allem den Bedürftigen Hoffnung zu vermitteln, wenn die Betroffenen nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll.
Benefizkonzert
16. Oktober 2005 ab 11.00 Uhr
Programm
11.00 Uhr: Auftakt und Ansprachen der Festredner
Musikalisch umrahmt von der Militärmusik Vorarlberg
12.00 Uhr: „Standards, Swing & Latin Jazz“ mit dem Apéro Jazztett
13.30 Uhr: „Egerländer und Böhmische Melodien“ mit der Kleinen Harmonie der Militärmusik Vorarlberg
Durch das Programm führt Marianne Mathis. Es erwarten Sie viele bodenständige, herbstlich-bäuerliche Schmankerln.
Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung auf der Sonnenterrasse des Alpengasthofes statt! Eintritt frei!
Zu Gunsten der Bergbauernstiftung werden versteigert:
Gamsabschuss / Jagd KR Walter Klaus
Verwöhnwochenende im Sporthotel Silvretta Nova
Candle-Light-Dinner im Nova Bräu
Gourmet-Abend am Muttersberg
Skitage in der Silvretta Nova
Sonnenuntergangfahrt am Diedamskopf
Tandemflug
ÖBB-Bahnreise nach Wien uvm.
Auch Ihre freiwilligen Spenden kommen der Bergbauernstiftung zu Gute.
25 Jahre Bergbauernstiftung
Sie unterstützt unschuldig in Not geratene Bergbauernfamilien in Vorarlberg. Zum 25-Jahr-Jubiläum werden die Einnahmen aus dieser Veranstaltung von Herrn KR Walter Klaus verdoppelt und als zusätzliche Einlage der Bergbauernstiftung zugeführt.
Ehrenschutz: Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber
Zur Erläuterung, für jene, die sich wundern, was das Zeug hier soll:
Hilfe für Bergbauern ist super, aber ganz uneigennützig wohl auch nicht, wenn man die Zusammenhänge kennt: Herr Klaus ist der größte Liftbetreiber im Land, will die Bodenseeflotte kaufen (mit Hilfe seines künftigen Geschäftsführers und Noch-Ministers Hubert Gorbach) und klagte unlängst öffentlich darüber, dass eine Ausweitung der Schigebiete im Montafon (seiner Schigebiete...) dringend notwendig sei, um konkurrenzfähig zu bleiben....
Dass der Herr Landeshauptmann den Ehrenschutz übernimmt passt ebenso dazu wie die Moderatorin, die neben der stellvertretenden Chredredaktion der Vorarlberger Nachrichten auch die Chefredaktion der Vorarlberger Jägerzeitung innehat.
So fügt sich eins ins andere und wunderbar passt alles zusammen. Störungen nahezu ausgeschlossen....
Zum 25-jährigen Jubiläum der Bergbauerstiftung von Walter Klaus werden die Einnahmen aus der Benefizveranstaltung zugunsten der Stiftung verwendet und als zusätzliche Einlage die Einnahmen durch den Stiftungsgründer Klaus verdoppelt.
Am 6. November 1980 hat Aufsichtsratsvorsitzender, Walter Klaus - bis dato einmalig in Vorarlberg, die 1. Bergbauernstiftung ins Leben gerufen. Zweck der Stiftung ist die Gewährung von Hilfe für unverschuldet in Not geratene Bergbauernfamilien, deren Wirkungsbereich sich auf das ganze Land Vorarlberg erstreckt. Die Hilfe erfolgt
durch die Gewährung von Beihilfen für die Behebung eines Notstandes,
durch die Unterstützung von Betriebsumstellungen, die zur dauernden Verbesserung der betriebswirtschaftlichen Situation der bergbäuerlichen Familien und damit zur Linderung des Notstandes führen.
Rasch, unbürokratisch
Bei der Gründung betrug das Stiftungsvermögen 73.000 Euro. Dieses Kapital wurde im Laufe der Jahre durch Walter Klaus mehrmals durch Privateinlagen erhöht und das gesamte Stiftungsvermögen liegt nunmehr rund 240.000 Euro. Bis zum heutigen Tage konnte dadurch in 72 Fällen Vorarlberger Bergbauernfamilien geholfen werden und es sind hierfür rund 185.000 Euro an Fördergelder ausbezahlt worden.
Die Abwicklung erfolgt äußerst rasch und unbürokratisch, um schnell eine entsprechende Hilfeleistung den Betroffenen zu ermöglichen.
Auch hinkünftig ist es das Ziel von Walter Klaus, zu helfen und vor allem den Bedürftigen Hoffnung zu vermitteln, wenn die Betroffenen nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll.
Benefizkonzert
16. Oktober 2005 ab 11.00 Uhr
Programm
11.00 Uhr: Auftakt und Ansprachen der Festredner
Musikalisch umrahmt von der Militärmusik Vorarlberg
12.00 Uhr: „Standards, Swing & Latin Jazz“ mit dem Apéro Jazztett
13.30 Uhr: „Egerländer und Böhmische Melodien“ mit der Kleinen Harmonie der Militärmusik Vorarlberg
Durch das Programm führt Marianne Mathis. Es erwarten Sie viele bodenständige, herbstlich-bäuerliche Schmankerln.
Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung auf der Sonnenterrasse des Alpengasthofes statt! Eintritt frei!
Zu Gunsten der Bergbauernstiftung werden versteigert:
Gamsabschuss / Jagd KR Walter Klaus
Verwöhnwochenende im Sporthotel Silvretta Nova
Candle-Light-Dinner im Nova Bräu
Gourmet-Abend am Muttersberg
Skitage in der Silvretta Nova
Sonnenuntergangfahrt am Diedamskopf
Tandemflug
ÖBB-Bahnreise nach Wien uvm.
Auch Ihre freiwilligen Spenden kommen der Bergbauernstiftung zu Gute.
25 Jahre Bergbauernstiftung
Sie unterstützt unschuldig in Not geratene Bergbauernfamilien in Vorarlberg. Zum 25-Jahr-Jubiläum werden die Einnahmen aus dieser Veranstaltung von Herrn KR Walter Klaus verdoppelt und als zusätzliche Einlage der Bergbauernstiftung zugeführt.
Ehrenschutz: Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber
Zur Erläuterung, für jene, die sich wundern, was das Zeug hier soll:
Hilfe für Bergbauern ist super, aber ganz uneigennützig wohl auch nicht, wenn man die Zusammenhänge kennt: Herr Klaus ist der größte Liftbetreiber im Land, will die Bodenseeflotte kaufen (mit Hilfe seines künftigen Geschäftsführers und Noch-Ministers Hubert Gorbach) und klagte unlängst öffentlich darüber, dass eine Ausweitung der Schigebiete im Montafon (seiner Schigebiete...) dringend notwendig sei, um konkurrenzfähig zu bleiben....
Dass der Herr Landeshauptmann den Ehrenschutz übernimmt passt ebenso dazu wie die Moderatorin, die neben der stellvertretenden Chredredaktion der Vorarlberger Nachrichten auch die Chefredaktion der Vorarlberger Jägerzeitung innehat.
So fügt sich eins ins andere und wunderbar passt alles zusammen. Störungen nahezu ausgeschlossen....
rauch - 14. Okt, 15:19
Kreisverkehr(t)
Mein Vorsitzender meint, nach den wenig berauschenden Wahlergebnissen für die Grünen in der Steiermark und im Burgenland, man sei nun, nach vielen Wahlerfolgen, in diesen beiden Bundesländern sozusagen in den Kreisverkehr eingefahren für die nächsten fünf Jahre. Na ja...
Zu langes Fahren im Kreisverkehr führt zu starkem Reifenabrieb und Verlust des Profils.
Ich meine, das Ergebnis im Burgenland ist zwar nicht berauschend, aber im Rahmen des Erwartbaren. Steiermark ist eine glatte Enttäuschung und eine Niederlage. Keine zahlmässig große, aber eben doch eine. Nicht mehr und nicht weniger. Dass im ORF, quer durch alle Landesstudios, die Anweisung ausgegeben wurde, man möge doch die grünen Spitzenfunktionäre befragen, warum sich denn die Partei nun in einer Krise befinde ist bescheuert und nichts anderes als Molterer-gesteuert. Gusenbauer jubelt gerne und vergisst dabei, dass sein Hauptgegner Schüssel heißt und nicht Van der Bellen.
Den Grünen jetzt wegen einmal 0,3% minus und einmal 0,9% minus den Nimbus der Verlierer geben zu wollen ist absurd. Wenn jemand in der Krise ist, dann wohl die ÖVP (zwei Landeshauptleute, die man seit 1945 gestellt hatte, innerhalb von 2 Jahren verloren!), die FPÖ (bei jeder Wahl seit 2002 halbiert) und die Phantompartei BZÖ (zwar in der Regierung, aber bei keiner Wahl über 1-2% der Stimmen hinauskommend!)
Das ist die eine Seite.
Die andere Seite ist die unsere, und da ist unabhängig von Burgenland und Steiermark etwas mehr Reflexion durchaus angebracht. Verteilungs- und Steuergerechtigkeit, Armutsbekämpfung und Grundsicherung müssen zentrale Pfeiler grüner Politik sein. Vergessen wir das, werden viele WählerInnen uns vergessen. Darüber wird zu diskutieren sein. Selbst dann, wenn nach der Wiener Wahl alle meinen sollten, man könne zur Tagesordnung übergehen.
Die Welt verändert sich mit großer Geschwindigkeit, Unsicherheiten und Verwerfungen entstehen und nicht alle davon können einfach hingenommen werden. Widerstand zu leisten und Partei zu ergreifen - das ist unser Job als Oppositionspartei.
Und das sind wir ja wohl...
Zu langes Fahren im Kreisverkehr führt zu starkem Reifenabrieb und Verlust des Profils.
Ich meine, das Ergebnis im Burgenland ist zwar nicht berauschend, aber im Rahmen des Erwartbaren. Steiermark ist eine glatte Enttäuschung und eine Niederlage. Keine zahlmässig große, aber eben doch eine. Nicht mehr und nicht weniger. Dass im ORF, quer durch alle Landesstudios, die Anweisung ausgegeben wurde, man möge doch die grünen Spitzenfunktionäre befragen, warum sich denn die Partei nun in einer Krise befinde ist bescheuert und nichts anderes als Molterer-gesteuert. Gusenbauer jubelt gerne und vergisst dabei, dass sein Hauptgegner Schüssel heißt und nicht Van der Bellen.
Den Grünen jetzt wegen einmal 0,3% minus und einmal 0,9% minus den Nimbus der Verlierer geben zu wollen ist absurd. Wenn jemand in der Krise ist, dann wohl die ÖVP (zwei Landeshauptleute, die man seit 1945 gestellt hatte, innerhalb von 2 Jahren verloren!), die FPÖ (bei jeder Wahl seit 2002 halbiert) und die Phantompartei BZÖ (zwar in der Regierung, aber bei keiner Wahl über 1-2% der Stimmen hinauskommend!)
Das ist die eine Seite.
Die andere Seite ist die unsere, und da ist unabhängig von Burgenland und Steiermark etwas mehr Reflexion durchaus angebracht. Verteilungs- und Steuergerechtigkeit, Armutsbekämpfung und Grundsicherung müssen zentrale Pfeiler grüner Politik sein. Vergessen wir das, werden viele WählerInnen uns vergessen. Darüber wird zu diskutieren sein. Selbst dann, wenn nach der Wiener Wahl alle meinen sollten, man könne zur Tagesordnung übergehen.
Die Welt verändert sich mit großer Geschwindigkeit, Unsicherheiten und Verwerfungen entstehen und nicht alle davon können einfach hingenommen werden. Widerstand zu leisten und Partei zu ergreifen - das ist unser Job als Oppositionspartei.
Und das sind wir ja wohl...
rauch - 13. Okt, 23:07
Turbokapitalistisches Freilandexperiment
Die Slowakei war eine Reise wert.
Ein oder zwei Blicke hinter die Kulissen, und das Bild von der "boomtown" Bratislava, vom Steuerparadies und Niedriglohnland bekommt schnell Risse. Zumindest dann, wenn einem nicht völlig egal ist, wie es jenem Drittel der Menschen geht, die in keinster Weise von diesem "Boom" (ich würde eher von einer "Blase" reden) profitieren.
Mein subjektiver, unvollständiger und viel zu wenig ausführlicher Reisebericht:
slowakei-bericht (pdf, 192 KB)

Fließbandarbeit um 300 Euro brutto im Monat.
Kollektivvertrag: gibt es nicht
Betriebsrat: gibt es nicht
Lohnerhöhungen: ausschließlich auf Arbeitgeberseite abgesprochen
Ein oder zwei Blicke hinter die Kulissen, und das Bild von der "boomtown" Bratislava, vom Steuerparadies und Niedriglohnland bekommt schnell Risse. Zumindest dann, wenn einem nicht völlig egal ist, wie es jenem Drittel der Menschen geht, die in keinster Weise von diesem "Boom" (ich würde eher von einer "Blase" reden) profitieren.
Mein subjektiver, unvollständiger und viel zu wenig ausführlicher Reisebericht:
slowakei-bericht (pdf, 192 KB)

Fließbandarbeit um 300 Euro brutto im Monat.
Kollektivvertrag: gibt es nicht
Betriebsrat: gibt es nicht
Lohnerhöhungen: ausschließlich auf Arbeitgeberseite abgesprochen
rauch - 10. Okt, 15:59
17:02 Uhr - live aus dem Landtag
Debatte zum Thema "Hochwasserkatastrophe in Vorarlberg" (August 2005) und der Tenor der Regierung: wir waren super, haben alles richtig gemacht und sind die besten Krisenmanager weltweit und jedenfalls um vieles besser als die großen USA. Fehlplanungen in der Verangenheit? Raumplanungssünden? Zuviel Bodenversiegelung? Fehlende Gefahrenzonenpläne? Fehlende Vorwarnsysteme? Fehlanzeige.
Forcierte Vorsorge? Fehlanzeige.
Der Klubobmann der ÖVP kündigt an, im Zweifelsfall auf "knallharte Verbauungen" setzen zu wollen.
Dass mit genau diesen harten Flußverbauungen an den Oberläufen Abflußmengen und Abflußgeschwindigkeiten erhöht werden und die weiter flußabwärts liegenden Ortschaften dann absaufen wird ignoriert. Nicht einmal die notwendigen Maßnahmen nach dem Hochwasser 1999 sind umgesetzt worden.
Was jetzt folgt ist "mehr desselben": kaum sind die Wiesen trocken, geht man zur Tagesordnung über.
Wahrscheinlich braucht es noch - ich weiss, kling zynisch! - ein bis zwei katastrophale Hochwässer um den tiefen Glauben an die technische Beherrschbarkeit zu erschüttern und endlich das zu tun, was nützt: Bächen und Flüssen mehr Platz lassen.
Kriegen sie den nicht, nehmen sie ihn sich halt mit Gewalt.
Forcierte Vorsorge? Fehlanzeige.
Der Klubobmann der ÖVP kündigt an, im Zweifelsfall auf "knallharte Verbauungen" setzen zu wollen.
Dass mit genau diesen harten Flußverbauungen an den Oberläufen Abflußmengen und Abflußgeschwindigkeiten erhöht werden und die weiter flußabwärts liegenden Ortschaften dann absaufen wird ignoriert. Nicht einmal die notwendigen Maßnahmen nach dem Hochwasser 1999 sind umgesetzt worden.
Was jetzt folgt ist "mehr desselben": kaum sind die Wiesen trocken, geht man zur Tagesordnung über.
Wahrscheinlich braucht es noch - ich weiss, kling zynisch! - ein bis zwei katastrophale Hochwässer um den tiefen Glauben an die technische Beherrschbarkeit zu erschüttern und endlich das zu tun, was nützt: Bächen und Flüssen mehr Platz lassen.
Kriegen sie den nicht, nehmen sie ihn sich halt mit Gewalt.
rauch - 5. Okt, 17:10
Ich schäme mich!
Um es gleich klar zu stellen: Ich habe ziemliche Zweifel, ob Europa in der derzeitgen Verfassung und wohl längerfristigen Nicht-Verfasstheit (nämlich dem Fehlen einer europäischen Verfassung!) einen Beitritt der Türkei bewältigen könnte. Darüber kann man streiten, ich weiß.
Worüber man nicht streiten kann, ist, dass der Türkei Beitrittsverhandlungen zugesagt wurden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Worüber man auch nicht streiten kann, ist dass Wolfgang Schüssel höchstpersönlich beim letzten Gipfel den entsprechenden Bekräftigungsbeschluss mitgetragen hat.
Wofür ich mich allerdings wirklich schäme, ist die Art und Weise, wie Österreich, vertreten durch die Außenministerin (befehligt von Wolfgang Schüssel) in Brüssel agiert hat, und sich jetzt für das Kroatien-Junktim von ultrarechten Gazetten in Zagreb feiern lässt! Aus parteitaktischem Kalkül wegen einer Regionalwahl in der Steiermark (!) wortbrüchig zu werden und so zu tun, als habe man vor Gott, der Welt, dem Wahlvolk und der KRONE niemals zulassen wollen, dass mit der Türkei überhaupt verhandelt wird und schon gar nicht mit einer Beitrittsoption ist so was von letztklassig, dass es einem fast den Atem rauben würde, wäre man nicht gelernter Österreicher und einiges gewöhnt.
Wie in aller Welt Schüssel und Haider unter diesen Vorzeichen eine absolut heikle Präsidentschaft in einer absolut heiklen Phase der EU absolvieren wollen, bleibt deren Geheimnis.
Ich traue dem Herrn Schüssel sogar zu, diese groteske Provokation der gesamten Staatengemeinschaft absichtlich initiiert zu haben, wissend, das Österreich mit Unverständnis ins Eck gestellt werden wird. Kalkül: Aufschrei und Schulterschluß im Inland, wie seinerzeit bei den "Sanktionen". Erhofftes Ergebnis: Stimmenmaximierung bei der nächsten Nationalratswahl.
Ich muss aufhören. Mir wird speiübel beim weiteren Nachdenken....
Worüber man nicht streiten kann, ist, dass der Türkei Beitrittsverhandlungen zugesagt wurden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Worüber man auch nicht streiten kann, ist dass Wolfgang Schüssel höchstpersönlich beim letzten Gipfel den entsprechenden Bekräftigungsbeschluss mitgetragen hat.
Wofür ich mich allerdings wirklich schäme, ist die Art und Weise, wie Österreich, vertreten durch die Außenministerin (befehligt von Wolfgang Schüssel) in Brüssel agiert hat, und sich jetzt für das Kroatien-Junktim von ultrarechten Gazetten in Zagreb feiern lässt! Aus parteitaktischem Kalkül wegen einer Regionalwahl in der Steiermark (!) wortbrüchig zu werden und so zu tun, als habe man vor Gott, der Welt, dem Wahlvolk und der KRONE niemals zulassen wollen, dass mit der Türkei überhaupt verhandelt wird und schon gar nicht mit einer Beitrittsoption ist so was von letztklassig, dass es einem fast den Atem rauben würde, wäre man nicht gelernter Österreicher und einiges gewöhnt.
Wie in aller Welt Schüssel und Haider unter diesen Vorzeichen eine absolut heikle Präsidentschaft in einer absolut heiklen Phase der EU absolvieren wollen, bleibt deren Geheimnis.
Ich traue dem Herrn Schüssel sogar zu, diese groteske Provokation der gesamten Staatengemeinschaft absichtlich initiiert zu haben, wissend, das Österreich mit Unverständnis ins Eck gestellt werden wird. Kalkül: Aufschrei und Schulterschluß im Inland, wie seinerzeit bei den "Sanktionen". Erhofftes Ergebnis: Stimmenmaximierung bei der nächsten Nationalratswahl.
Ich muss aufhören. Mir wird speiübel beim weiteren Nachdenken....
rauch - 4. Okt, 21:41
Hödlmoser spricht zur Wahl
Hödlmoser, ein alter steirischer Bekannter von mir, analysiert die steirischen Landtagswahlen: "Dass die SPÖ vorne sein wird, war immer im Bereich des möglichen, dass es am Ende so klar sein wird, überrascht mich. Nach Salzburg das nächste Kernland der Schwarzen, das verloren geht. Ich glaube, das wird mehrere Krisensitzungen zur Folge haben. Nicht zu unterschätzen die Langzeitwirkung: ist ein Bundesland erst einmal verloren, so meistens nicht nur für fünf, sondern mindestens für zehn Jahre - außer es werden grausame Fehler gemacht. Und die sind zum Beispiel bei Burgstaller nicht sichtbar - im Gegenteil.
Kaltenegger hat gehalten, was die Umfragen versprochen haben und ist von allen unterschätzt worden, weil man gemeint hat, das sei ein reines Grazer Phänomen. Die an die McCarthy-Ära erinnernde Kampagne der ÖVP in der letzten Woche war ohnehin absurd. Trotzdem glaube ich, dass er symbolisch für jene 10% steht, die vom Bekannten die Nase voll haben - alle im Parlament vertretenen Parteien eingeschlossen. Symbolisch heißt, er könnte statt KPÖ auch LINKE, HPM oder DIE NEUE heissen und würde - mit selber inhaltlicher Ansage - gewählt.
Zu denken geben sollte das vor allem den Grünen: wenn in der zweitgrößten Stadt Österreichs die KPÖ 14, die Grünen aber nur 10 Prozent machen, dann ist das ähnlich dramatisch, wie das Auftauchen von H.P. Martin bei den EU-Wahlen, wo derselbe auch aus dem Stand die Grünen überholt hat. Und von Deutschland haben wir dann noch gar nicht geredet....
In Wahrheit haben die Grünen in der Steiermark Schwein gehabt, mit dem Grazer Grundmandat. Genauso gut könnten nämlich die Blauen im Landtag und die Grünen vor der Türe sitzen.
Dass es umgekehrt ist, ist sehr gut - weil BZÖ und FPÖ sich auch künftig gegenseitig aus den Landtagen hinausschmeissen werden. Die sind beide - und zwar für längere Zeit - erledigt.
Dass die Landesregierung ausschließlich rot-schwarz sein wird: ein Übel, aber nicht zu ändern.
Diese Steiermarkwahl, meint Hödlmoser abschließend, wird ihre Langzeitwirkung wohl erst in einigen Wochen und Monaten entfalten."
Und ging von dannen auf ein Bier. Oder zwei.
https://www.verwaltung.steiermark.at/cms/ziel/4515211/DE/
Kaltenegger hat gehalten, was die Umfragen versprochen haben und ist von allen unterschätzt worden, weil man gemeint hat, das sei ein reines Grazer Phänomen. Die an die McCarthy-Ära erinnernde Kampagne der ÖVP in der letzten Woche war ohnehin absurd. Trotzdem glaube ich, dass er symbolisch für jene 10% steht, die vom Bekannten die Nase voll haben - alle im Parlament vertretenen Parteien eingeschlossen. Symbolisch heißt, er könnte statt KPÖ auch LINKE, HPM oder DIE NEUE heissen und würde - mit selber inhaltlicher Ansage - gewählt.
Zu denken geben sollte das vor allem den Grünen: wenn in der zweitgrößten Stadt Österreichs die KPÖ 14, die Grünen aber nur 10 Prozent machen, dann ist das ähnlich dramatisch, wie das Auftauchen von H.P. Martin bei den EU-Wahlen, wo derselbe auch aus dem Stand die Grünen überholt hat. Und von Deutschland haben wir dann noch gar nicht geredet....
In Wahrheit haben die Grünen in der Steiermark Schwein gehabt, mit dem Grazer Grundmandat. Genauso gut könnten nämlich die Blauen im Landtag und die Grünen vor der Türe sitzen.
Dass es umgekehrt ist, ist sehr gut - weil BZÖ und FPÖ sich auch künftig gegenseitig aus den Landtagen hinausschmeissen werden. Die sind beide - und zwar für längere Zeit - erledigt.
Dass die Landesregierung ausschließlich rot-schwarz sein wird: ein Übel, aber nicht zu ändern.
Diese Steiermarkwahl, meint Hödlmoser abschließend, wird ihre Langzeitwirkung wohl erst in einigen Wochen und Monaten entfalten."
Und ging von dannen auf ein Bier. Oder zwei.
https://www.verwaltung.steiermark.at/cms/ziel/4515211/DE/
rauch - 2. Okt, 19:36