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Unterwegs

Dauernd unterwegs, Blog vernachlässigt, zu viele Baustellen: Schlechtes Zeichen.
Lange Zugfahrten. Viele Dokumente gelesen. Vierzig mails bearbeitet.
Wieder einmal Würstel mit Senf im Speisewagen verzehrt. Schon wieder geschworen, "das war das letzte Mal!"...
Stichworte notiert zur Lage der Nation. Hier sind sie.

1. Die Antwort auf Klimawandel heißt "Energiewende" und nicht "Atomrenaissance"
2. Die Quintessenz des "Stern-Reports" lautet: nix tun gegen Klimawandel bedeutet massive Wohlstandsverluste; zuwarten mit notwendigen Maßnahmen bedeutet extreme Explosion der Kosten
3. Die Grünen erweitern die Frage der "Armutsbekämpfung" um die "Verteilungsfrage", will heissen die gerechtere Verteilung von Reichtum über eine angemessene Besteuerung von Vermögen.
4. Mister Vanity Fair Grasser hat sein Amt mißbraucht, um den BAWAG-Skandal gegen die SPÖ intsrumentalisieren zu können - was ein Straftatbestand ist
5. Hubert Gorbach ist Geschäftsführer der Bodenseeschifffahrt und der dazugehörenden Beteiligungen innerhalb des Klaus-Konsortiums geworden und hat damit jene Firma unter sich, die er als aktiver Minister seinem jetzigen Arbeitgeber verkauft hat.
6. Im Abfangjänger-Untersuchungsausschuss kommt immer deutlicher zutage, dass über Mittelsmänner Schmiergelder in der Höhe von mehreren Millionen Euro geflossen sind. Wohin genau, wird auch noch herauskommen.
7. Im Bildungshaus St Arbogast finden vom 23. bis 29. April 2007 die "Tage der Utopie" statt - und das ist gut so.
8. Im conrad sohmin Dornbirn spielt am Donnerstag John Cale - auch das ist gut so.
9. Aus dem so oft gescholtenen Montafon (Tourismusstreit!!) haben mich angerufen: 2 Hoteliers, 1 Zimmervermieter und 3 Privatpersonen, um mir mitzuteilen, dass es nicht stimme, dass das gesamte Montafon so glücklich und zufrieden sei, mit dem was die Silvretta-Nova-Bergbahnen AG ihnen als "guten Tourismus" aufs Auge drücken
10. Die ausländerfeindliche Geschichte vom "Dengelema" (siehe Eintrag vom 26.2.2007) hat ihren kritischen Niederschlag in einem Gastkommentar von Harald Walser in den VN gefunden
11. Meine Idee, den Zinsertrag des "Zukunftsfonds Vorarlberg" für besonders innovative Projekte zu verwenden wird aufgegriffen und bekommt langsam Gestalt
12. Im übrigen bin ich der Meinung, dass ohne eine gescheite Europapolitik die nur über eine gescheite europäische Verfassung und ein starkes europäisches Parlament zu bekommen ist, die negativen Auswirkungen der Globalisierung nicht in den Griff zu bekommen sind.
13. Das Buch von Gunnar Heinsohn "Söhne und Weltmacht" ist eine Enttäuschung, das neue von Franz Schuh "Schwere Vorwürfe, schmutzige Wäsche" hingegen eine Perle
14. Wenn man in Vorarlberg 200 neue Arbeitsplätze im Bereich der Betreuung alter und pflegebedürftiger Menschen schaffen würde, bringt das volkswirtschaftlich mehr als es rein betriebswirtschaftlich kostet. Betreuungsmodell-Vbg-Ausbau (pdf, 70 KB)
15. Genug für heute

Verkehrte Welt

Es ist zwar fast schon ein alter Hut, aber man kann es nicht oft genug wiederholen: die Belastung des "Faktors Arbeit" ist zu hoch. Steuern und Abgaben auf Löhne sind in Österreich ständig gestiegen. Der Anteil der Lohnsteuern am Gesamtsteueraufkommen hat sich in Österrereich seit 1965 von 10% auf 30% verdreifacht. Weil das so ist, gehen tausende von Arbeitsplätzen jährlich verloren, weil es billiger ist, Maschinen zu beschäftigen statt Menschen.

Steuersorten-Aufkommen1 (pdf, 25 KB)

Gleichzeitig sind in Österreich die Steuern auf Vermögen
am zweitniedrigsten von allen OECD-Staaten. Weil das so ist, fehlen dem Finanzminister jene Mittel im Budget, die dringend in Bildung, Grundsicherung und Pensionen, Gesundheitssystem, Forschung & Entwicklung oder Klimaschutzmaßnahmen investiert werden müssten. Die Grafik dazu zeigt, wie absurd die Situation ist:
Vermoegenssteuernanteil

Mehr zum Thema:
https://www.attac.at/forderungenfair.html
Schulmeister-pro-Vermoegenssteuer1 (pdf, 79 KB)
https://www.arbeit-wirtschaft.at/aw_02_2006/art3.htm

Ode an die Heimat

Vorspann: Manchmal, sorry, passieren Dinge, die, wenn sie passiert sind, stets dazu führen, dass besorgte FreundInnen mich anrufen und fragen, ob sie helfen können, jemanden schicken sollen oder, die weniger höflichen, fragen, ob ich jetzt endgültig durchgeknallt sei oder unter Drogen stehe. Heute ist so ein Tag.


Ode an die Heimat

Du!
Du Ländle, Du!
All ghörig gsi, jawoll.
Ma tuat, ma schaffat, ischt all dra
Du Ländle, fließig, odr, as wia all.


Ma hockt a klele
trinkt a klele
singt a klele
schimpft a klele
epramol tuat ma a klele
- abr no im dunkla
wäll wähla tuat ma ou schwarz. Odr.
Schwarz fahra tuat ma net
rot wöra scho epra mol
mit da Blaua hät ma nix am Huat
nei wo denkscht ahi, kascht dr vorstella, odr.
Und gröa würd ma sowieso erscht
wenn ma is Gräs bießt...

Du!
Du Ländle, Du!
All ghörig gsi, jawoll.
Ma tuat, ma schaffat, ischt all dra
Du Ländle, fließig, odr, as wia all.


Wenn ma jung ischt
goht ma i d’Schual und folgat am Lehrar
Wenn ma älter ischt
goht ma gi schaffa und folgat am Chef
Wenn ma alt ischt
hockt ma im Altersheim und folgat dr KrankaSchwöschtr.
Wenn ma gschtorba ischt
denn folgand d’Johrgängr am Sarg

A schöne Liech isch as gsi
A erfüllts Leaba heat er ka.
Treu und all bi dr Frau und fließig und
humorvoll isch ar gsi
oh wenns an loada Siach gsi ischt
gsoffa heat as wia a Loch sLeaba lang und
umagvoglat wia an Bock...

Du!
Du Ländle, Du!
All ghörig gsi, jawoll.
Ma tuat, ma schaffat, ischt all dra
Du Ländle, fließig, odr, as wia all.



Boda viel Türka heats halt im Land.
sLeaba isch afangas boda tüür.
Eni isch o boda liecht agleht!
Wenn ma an Boda heat, kamma baua.
Sus isch ma boda zfrieda.

Gi Wian goht ma ahi
Gi Bludaz goht ma uffi
Gi St. Galla gohts ummi
In Breagazerwald gohts ihi
Is Dütsche fahrt ma ussi

Wenn ma z'Wian ischt, isch ma dunna
isch ma z'Bludaz, isch ma domma
z'St. Galla isch ma deana
im Breagazerwald isch ma dinna
und im Dütscha isch ma dussa.

I zähl us
und du bischt duss -
Eugen Ruß.
(Well am End denn
schtoht a jeda
i'dr VN)


(Warnung des Vorarlberger Gesundheitsministers Xund Xi: jeder Versuch der Übersetzung in eine lebende Sprache kann ihre seelische Gesundheit schwer gefährden!)

Dängelema

"Dängelema" ist eine, vermutlich witzig gemeinte, Figur in der Zeitung der Vorarlberger Landwirtschaftskammer mit dem schönen Namen "Unser Ländle": ein Landwirt, mit einer Sense in der Hand, die er gerade im Begriffe ist zu schärfen ("dängala"). Sowas wie der Herr Strudl in einer anderen österreichsichen Qualitätszeitung.
In der jüngsten Ausgabe lässt das Landwirtschaftskammerblatt, ihren "Dängelema" folgendes sagen:

Übrigens....
ist der Fasching schon bald wieder vorbei. Viele Leute, die sonst während des Jahres eher sehr ernst sind, nützen diese Zeit, um einmal fröhlich und ausgelassen zu sein und eventuell in eine andere Rolle zu schlüpfen. Auch ich habe mir heuer wieder überlegt, als was ich mich verkleiden könnte. Nach reiflicher Überlegung bin ich zum Entschluss gekommen, mich als Ausländer zu verkleiden. Als solcher hat man in Österreich vielfach mehr Rechte...

meint Euer "Dängelema"


daengelema- (pdf, 373 KB)
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Ich finde das nicht witzig, sondern ausländerfeindlich.
Fehlt mir der Humor?...
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Au!to

Eventuell hat es doch was für sich, wenn man sich um Alternativen zum benzin/dieselbetriebenen Automobilverkehr kümmert...


Asien gibt Gas
Experten warnen vor Verkehrskollaps



Frankfurt a. M. - Eine Verkehrsstudie der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) in Manila kommt zu dramatischen Ergebnissen. Das Wirtschaftswachstum in den bevölkerungsreichen Boomländern wird die Motorisierung in ungekannte Höhen schrauben. Das Beispiel China ist am drastischsten: Der wachsende Reichtum ermöglicht es immer mehr Menschen, vom Fahrrad aufs Moped und vom Moped aufs Auto und Geländewagen umzusteigen.

Um 2035 werden in dem Land laut der Studie im Maximalfall 15 Mal so viele Autos fahren wie heute, nämlich statt rund 13 Millionen dann 190 Millionen. Das wären mehr Pkw als heute im Automobilland Nummer eins, den USA, unterwegs sind.

Aber auch in Indien kommt einiges in Bewegung. Hier wird eine Erhöhung der Zahl der Personenwagen auf das Dreizehnfache erwartet - auf dann 80 Millionen.

Zum Vergleich: Derzeit sind weltweit rund 550 Millionen Autos zugelassen, davon in den USA alleine rund 150 Millionen. Auch in den stark wachsenden asiatischen Ländern liegt die Motorisierung noch niedrig. "Die Autodichte in China bewegt sich noch auf dem Niveau der USA von 1912", bemerkte das Worldwatch-Institut in Washington in einer Analyse. In Indien kommen heute sieben Fahrzeuge auf 1000 Menschen, in Deutschland sind es rund 550.

Von zwei auf vier Räder

Die ADB glaubt sogar den Punkt angeben zu können, an dem ein Land beschleunigt von zwei Rädern auf vier umsteigt: wenn das Bruttosozialprodukt pro Kopf rund 2300 Euro erreicht: "Dann beginnen die Verkaufszahlen der Motorräder zu sinken, und die der Autos steigen an." In China sei diese Schwelle in Sicht, Indien und Indonesien lägen noch deutlich darunter.

Die wachsende Motorisierung hat Folgen für den Treibstoffverbrauch und den Ausstoß der Treibhausgase im gesamten Verkehrssektor. Beides werden sich nach den Prognosen in Asien bis 2030 mindestens verdreifachen, warnt die Bank. Gleichzeitig werde die Luftverschmutzung in den Städten wegen immer häufigerer und längerer Staus stark zunehmen. Der Neubau von Straßen könne mit der schnell wachsenden Autodichte nicht Schritt halten, sagen die Studien-Autoren voraus. Außerdem werde der Anfall von Altautos, die deponiert oder recycled werden müssen, kräftig zunehmen.

Die Bank-Experten sehen die Gefahr, dass der Fahrzeug-Boom in den Schwellenländern sozusagen "nach hinten los geht". Der Transport von Menschen und Waren drohe ineffizient und teuer zu werden, warnen sie. Sie fordern deswegen Länder, Regionen und Kommunen auf, "Aktionspläne" aufzustellen, um das absehbare Chaos zu verhindern.

Sie schlagen vor: eine bessere Stadtplanung mit dem Ziel der kurzen Wege, Förderung von Bussen und Bahnen, Spritverbrauchs-Grenzen für Neuwagen, Förderung von Biokraftsstoffen, stärkere Wartung der Motoren, um Abgase zu minimieren. Bindu Lohani, Abteilungsleiter bei ADB, fordert: "Die Probleme müssen von allen Seiten angepackt werden." Joachim Wille, Frankfurter Rundschau

Tourismusstreit

Weil exemplarisch für die künftige Entwicklung des Landes ist die Auseinandersetzung um das Tourismuskonzept mehr, als nur ein Streit um ein paar Blätter Papier. Es geht um zwei vollkommen konträre Zugänge: auf der einen Seite der "Montafoner Weg", der auf Massenanziehungspunkte, Ausbau, Event,Größe, Masse und fast ausschließlich den Winter setzt.
Auf der anderen Seite der "Bregenzerwälder Weg", der (bisher!) auf Wahrung regionaler Identität, Verzicht auf Massenanziehungspunkte, Kooperation der handelnden Akteure, eher "sanfte" Formen und weitgehende sowohl auf Sommer wie auch auf Winter setzt.
(Aus Angst, ins Hintertreffen zu geraten, mehren sich auch im Bregenzerwald die Stimmen, in den Wettlauf um größer-schneller-weiter mit einzusteigen, siehe Zusammenschluß Schigebiete Mellau-Damüls).

Politisch vertreten werden die beiden Zugänge von FPÖ(Montafoner Weg) und Grünen(Bregenzerwälder Weg). Die ÖVP hätte gerne, wie immer, "s´füferle und s´weggle".
Ich habe versucht, unsere Position in wenigen Stichworten zusammenzufassen. Nachzulesen hier:

Gruene-Leitlinien-zum-Tourismus-in-Vbg (pdf, 125 KB)

Grundverkehr: grundverkehrt!

Über den Grundstückskauf des Tourismus-Unternehmers Walter Klaus habe ich an dieser Stelle bereits berichtet. Die Beantwortung meiner dazu eingebrachten Parlamentarischen Anfrage ist eingetroffen. Ergebnis in Kurzform:
Entgegen den Bestimmungen des Grundverkehrsgesetzes, ist ein am Kauf interessierter Landwirt vom Verfahren
ausgeschlossen worden , obwohl ihm gegenüber dem Nicht-Landwirt Klaus der Vorrang hätte eingeräumt werden müssen. Darüber hinaus bestätigt die Antwort, dass die gemachten Zusagen des Käufers über Sicherstellung der landwirtschaftlichen Nutzung und Nicht-Verbauung ein Witz sind, weil ohnehin gesetzlich vorgeschrieben. Dass beide Argumente von der Grundverkehrslandeskommission als
Begründung für den positiven Bescheid anerkannt werden, kommt einem juristischen Kopftand gleich: Die Zusage, ohnehin bestehende Gesetze einzuhalten, wird verwendet, um ein sonst unzulässiges Grundstücksgeschäft zu legitimieren.

Interessant ist, dass sich in Lech ein anderer Industrieller unter gleichfalls fragwürdigen Umständen ein Grundstück gesichert hat - Kaufpreis schlappe tausend Euro pro Quadratmeter. Gekauft von der Gemeinde, die das Grundstück ihrerseits von einem Lecher "Ureinwohner" erworben hatte - um die Hälfte. Damaliges Motiv der Gemeinde: der Grundbesitzer stand kurz vor dem Konkurs.
Jetzt wollte damalige Grundbesitzer "seinen" Grund wieder zurückkaufen. Die Gemeinde bediente lieber Herrn Viessmann...

Im Großen Walsertal möchte, wie heute bekannt wurde, der nordbayrische Baron Eberhard von Gemmingen, zusätzlich zu den bereits in seinem Besitz befindlichen 6000 Hektar Bergland und Alpen zwei weitere Alpen dazu kaufen. Die Grundverkehrs-Landeskommission hat "nein" gesagt, mit der Begründung, er würde dann zum Großgrundbesitzer. Die Berufung dagegen läuft.

Ein Familienvater aus dem Rheintal samt Frau und zwei Kindern wollte vor kurzem einen verlassenen Bauernhof im Bregenzerwald (Besitzer verstorben) samt Grund käuflich erwerben. Landwirtschaftlicher Grund, versteht sich. Der Mann absolviert gerade die Landwirtschaftsschule, weil er tatsächlich und ernsthaft Bauer werden möchte. Die Grundverkehrs-Landeskommission versagte den Kauf, mit der Begründung, er sei kein Bauer.

Aus der Causa "Walter Klaus" ist längst eine Causa "Grundverkehrsgesetz" geworden...

Ich bin, weil ich außer mir war, in mich gegangen und habe festgestellt: kann man nicht einfach hinnehmen.
Mal schauen...

Japanisches Schlachtfest stoppen!

In Japan werden regelmäßig große Mengen von Delfinen gefangen und auf grausame Art abgeschlachtet. In diesen Tagen wurde ein Video von der "Arbeit" der japanischen Fischer veröffentlicht, unter folgendem Link kannst Du Dir diese Dokumentation ansehen: (Achtung, nur für starke Nerven!!!)

https://www.glumbert.com/media/dolphin

Im Internet wurde jetzt eine Petition an die Japanische Regierung vorbereitet, die Du einfach online unterschreiben kannst. Mit folgendem Link gelangst du zur Petition

https://www.petitiononline.com/golfinho/

Die Biologin Barbara Scheckenhofer hat auch auf der Homepage des Tauchzentrums Wien einen kurzen Überblick über die aktuelle Situation der Delfine zusammengestellt.

https://www.tauchzentrum.at/news/news1.html

6 Milliarden jährlich

Und das ganze nennen sie dann "Konsolidierungsbedarf" statt Budgetkürzung.

MenschenMeinungen

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