Hände hoch!
Hände hoch - zur Abstimmung!
Diesmal sind wir aktiv geworden gegen den Schwachsinn, so genannte "Softguns" an Kinder zu verkaufen. Soft ist an diesen guns nämlich gar nichts: die Kunststoffkugeln werden mit derartig hoher Geschwindigkeit verschossen, dass es zu Augenverletzungen und Blutergüssen führen kann - so geschehen an Vorarlberger Schulen.
Besonders cool findet der Waffenhändler Pfeifer aus Feldkirch offenbar diese Produkte. So wird dafür geworben:

Ab sofort wird das Verkaufsverbot in Vorarlberg umgesetzt.
Und alle haben brav mitgestimmt.
Diesmal sind wir aktiv geworden gegen den Schwachsinn, so genannte "Softguns" an Kinder zu verkaufen. Soft ist an diesen guns nämlich gar nichts: die Kunststoffkugeln werden mit derartig hoher Geschwindigkeit verschossen, dass es zu Augenverletzungen und Blutergüssen führen kann - so geschehen an Vorarlberger Schulen.
Besonders cool findet der Waffenhändler Pfeifer aus Feldkirch offenbar diese Produkte. So wird dafür geworben:

Ab sofort wird das Verkaufsverbot in Vorarlberg umgesetzt.
Und alle haben brav mitgestimmt.
rauch - 10. Dez, 14:18
Abschied
Hanns Dieter Hüsch ist in der Nacht von Montag auf Dienstag gestorben. Ein leiser Kabarettist ist leise gegangen. Ich mochte ihn, auch wegen seiner Texte, wie zum Beispiel den folgenden:Huesch-Testament (pdf, 1,770 KB)
Und sein allerletzter Text im allerletzten vollständigen Bühnenprogramm war folgender:
ANHANG
(Daß nicht alles immer nur augenblicklichen gesellschaftlichen Bedingungen entspringt dazu vielleicht als Gegenstück einen 6-Zeiler eine winzige Geschichte, die ich mir vor 25 Jahren notierte
Ich vermute
daß ich damals schon
den leichtsinnigen Ehrgeiz hatte
auch als Kabarettist
zu versuchen
die Menschengeschichte
auf einen Punkt zu bringen)
Ich sah einen Mann
Mit seiner Frau
Beide schon älter
Die Frau war blind
Der Mann konnte sehen
Er fütterte sie
Das ist alles
Gute Nacht.
Und sein allerletzter Text im allerletzten vollständigen Bühnenprogramm war folgender:
ANHANG
(Daß nicht alles immer nur augenblicklichen gesellschaftlichen Bedingungen entspringt dazu vielleicht als Gegenstück einen 6-Zeiler eine winzige Geschichte, die ich mir vor 25 Jahren notierte
Ich vermute
daß ich damals schon
den leichtsinnigen Ehrgeiz hatte
auch als Kabarettist
zu versuchen
die Menschengeschichte
auf einen Punkt zu bringen)
Ich sah einen Mann
Mit seiner Frau
Beide schon älter
Die Frau war blind
Der Mann konnte sehen
Er fütterte sie
Das ist alles
Gute Nacht.
rauch - 7. Dez, 20:24
in memoriam außenminister fischer
Ich weiß nicht, ich kann mir einfach den Namen des neuen deutschen Außenministers nicht merken und wenn ich sein Gesicht sehe, fällts mir auch nicht ein. Aber weil hierzulande begonnen wird, immer grimmiger gegen die rotgrüne Gefahr zu wettern, will ich hier und heute festhalten: rotgrün in Deutschland hat gewiß viel Scheiße gebaut, aber immerhin
1. Deutschland vor einer Beteiligung am Irakkrieg bewahrt
2. Den Ausstieg aus der Atomenergie festgeschrieben und einen enormen Boom für Erneuerbare Energien ausgelöst https://www.nzz.ch/2005/11/28/bm/articleDD2XU.html und
3. eine gescheitere Integrationspolitik gemacht als Österreich
Dafür und weil der Ort, wo ich dies Bild gefunden habe, einfach witzig ist, wollen wir ihn hier zu Ehren kommen lassen:

Joschka Fischer auf einer Hauswand in Kremnica in der Mittelslowakei. Übersetzung des Textes:
"Joschka Fischer empfiehlt: Besucht die Mitte von Europa!"
Na dann, nix wie hin....
1. Deutschland vor einer Beteiligung am Irakkrieg bewahrt
2. Den Ausstieg aus der Atomenergie festgeschrieben und einen enormen Boom für Erneuerbare Energien ausgelöst https://www.nzz.ch/2005/11/28/bm/articleDD2XU.html und
3. eine gescheitere Integrationspolitik gemacht als Österreich
Dafür und weil der Ort, wo ich dies Bild gefunden habe, einfach witzig ist, wollen wir ihn hier zu Ehren kommen lassen:

Joschka Fischer auf einer Hauswand in Kremnica in der Mittelslowakei. Übersetzung des Textes:
"Joschka Fischer empfiehlt: Besucht die Mitte von Europa!"
Na dann, nix wie hin....
rauch - 4. Dez, 19:29
Weg mit der Vignette! (Autobahnpickerl)
"Weg mit der blöden Autobahnvignette!" ist meine Forderung seit langem. Warum? Weil es das dümmste aller möglichen Instrumente ist, um Verkehr zu "steuern".
Erstens: Als Fixmaut, die nur auf Autobahnen und Schnellstraßen eingehoben wird, produziert sie massenhaft "Vignettenflüchtlinge" - also Menschen, die das Ding nicht kaufen und stattdessen dort fahren, wo wir es am wenigsten wollen: auf Landes- und Gemeindestraßen und durch dicht besiedelte Ortskerne. Städte wie Bregenz leiden massiv darunter!
Zweitens: Das Pickerl stellt einen Fixkostenbestandteil dar. Wer 20.000 km im Jahr fährt zahlt gleich viel, wie jemand der nur 8.000 km fährt. VielfahrerInnen werden sozusagen belohnt.
Was brauchen wir? Ein intelligenteres Instrument, das einen Anreiz darstellt, weniger (Auto) zu fahren.
Der Vorarlberger Landtag wird - auf Initiative der GRÜNEN - einstimmig beschließen - wie bereits im zuständigen Ausschuß: "Liebe Bundesregierung: Weg mit der Vignette!"
Vignettenabschaffung (pdf, 75 KB)
Halleluja, ein Anfang ist gemacht!
Was wären die großen Erfolge ohne die kleinen....

Erstens: Als Fixmaut, die nur auf Autobahnen und Schnellstraßen eingehoben wird, produziert sie massenhaft "Vignettenflüchtlinge" - also Menschen, die das Ding nicht kaufen und stattdessen dort fahren, wo wir es am wenigsten wollen: auf Landes- und Gemeindestraßen und durch dicht besiedelte Ortskerne. Städte wie Bregenz leiden massiv darunter!
Zweitens: Das Pickerl stellt einen Fixkostenbestandteil dar. Wer 20.000 km im Jahr fährt zahlt gleich viel, wie jemand der nur 8.000 km fährt. VielfahrerInnen werden sozusagen belohnt.
Was brauchen wir? Ein intelligenteres Instrument, das einen Anreiz darstellt, weniger (Auto) zu fahren.
Der Vorarlberger Landtag wird - auf Initiative der GRÜNEN - einstimmig beschließen - wie bereits im zuständigen Ausschuß: "Liebe Bundesregierung: Weg mit der Vignette!"
Vignettenabschaffung (pdf, 75 KB)
Halleluja, ein Anfang ist gemacht!
Was wären die großen Erfolge ohne die kleinen....

rauch - 3. Dez, 19:57
Die Ländle-KPdSU
Das kann ich euch nicht vorenthalten, selbst dann nicht, wenn im fernen Osten Österreichs nicht alle alle handelnden Personen kennen! Hier ist die Perle:
Die Ländle-KPdSU
(Ein Kommentar zum Landesparteitag der ÖVP in Rankweil)
von Ulrich GABRIEL https://www.unartproduktion.at/bio/index.aspx
LABGowitsch Kohler hat gehabt große Ehr letzter Woche. Hat empfangen die Ländle KPdSU in Ranklograd am schwarzen See. Was für ein toll Bild in Vinomnasaal, wenn der gesamte Soldateska von schwarze Genossen und Genossinnen in Reih und hauptsächlich Glied Platz genommen!
Was für ein Augenweide, wenn schwarze Händ hinauffliegen wie von Maschin gelenkt! Genosse Breschniew hätt gehabt groß Freud, wenn gesehen Ländle KPdSU, was ibersetzt heißt: „Konservative Partei der Schwarzen Unser“.
Ist sogor gekommen Towarisch Lopatko aus Häuptelstadt von große Bundesbruderpartei, was dort klein ist. Ein hibscher Mensch, der Reinholdowitsch. Ist schwarze Dressmann, immer fein sauber und noch braun von Urlaub! Das macht ParteisoldatInnen von schwarz Frauenkränzel ganz verliebt und feucht in Aug. Ist grad so begehrt wie Hansi Hinterseer bei Seniorenbund. Wos für ein groß Ereignis, als Genosse Parteivorsitzende Sausgruputin gegen Grin- und Rotfeind geschimpft! Donnernde Klatschinski. Alle aus ein Holz, aus ein Hirn, alle gleich - wie die Schweiner aus berimte Buch von Orwell. Nur der Algenquatschfrosch hat missen sich wieder wichtig machen und quaken.
Wos für ein Jubel, als die Vorwahl, der letzte Iberbleibsel von Demokratie, was noch in Partei röchelte, endlich abgeschafft. Dann kam Hehepunkt. Der geheime Wahl des ZK. Der Spannung hat geknistert. Ober wos für ein Jubel ist aufgebraust, als Ergebnis verkündet ist worden. Genosse Schwärzlerowitsch hot Rekord gemacht: 99,71 Prozent. Aber der Genosse hat Vorteil gehabt, weil heißt Schwärzlerowitsch, deshalb hot Soldateska schneller kapiert. LABGowitsch Gögelew hot mit 99,43 zweite Platz, der große Vorsitzende Sausgruputin mit beachtlichen 98,84 den dritt Platz gemacht. Genosse Plättelew Rein hat nur 97,99 schwarz Kreuz gekriegt und Soldatin Gretlowa von Frauenkränzel noch bitzele weniger. Ober olle viel besser als bei alte KPdSU seinerzeit in Moskau, besser als bei Genossen Honegger in DDR und besser als Fidel heute. Ober ist Kunststick? Nein, nicht so große, weil Schwarzsoldateska ibt schon fri Einmeinung.
Wer früh kann Händ hochhalten, später auch Händ aufhalten kann; als LABGowitsch. Ist kein Beruf netig oder Zweitgeld. Drum muss heitige Ländle-Jugend wissen: „Marschierst du mit im schwarzen Rudel, hast du später guten Rubel“ (Schwarzweisheit von Ländle-Prawda).
Die Ländle-KPdSU
(Ein Kommentar zum Landesparteitag der ÖVP in Rankweil)
von Ulrich GABRIEL https://www.unartproduktion.at/bio/index.aspx
LABGowitsch Kohler hat gehabt große Ehr letzter Woche. Hat empfangen die Ländle KPdSU in Ranklograd am schwarzen See. Was für ein toll Bild in Vinomnasaal, wenn der gesamte Soldateska von schwarze Genossen und Genossinnen in Reih und hauptsächlich Glied Platz genommen!
Was für ein Augenweide, wenn schwarze Händ hinauffliegen wie von Maschin gelenkt! Genosse Breschniew hätt gehabt groß Freud, wenn gesehen Ländle KPdSU, was ibersetzt heißt: „Konservative Partei der Schwarzen Unser“.
Ist sogor gekommen Towarisch Lopatko aus Häuptelstadt von große Bundesbruderpartei, was dort klein ist. Ein hibscher Mensch, der Reinholdowitsch. Ist schwarze Dressmann, immer fein sauber und noch braun von Urlaub! Das macht ParteisoldatInnen von schwarz Frauenkränzel ganz verliebt und feucht in Aug. Ist grad so begehrt wie Hansi Hinterseer bei Seniorenbund. Wos für ein groß Ereignis, als Genosse Parteivorsitzende Sausgruputin gegen Grin- und Rotfeind geschimpft! Donnernde Klatschinski. Alle aus ein Holz, aus ein Hirn, alle gleich - wie die Schweiner aus berimte Buch von Orwell. Nur der Algenquatschfrosch hat missen sich wieder wichtig machen und quaken.
Wos für ein Jubel, als die Vorwahl, der letzte Iberbleibsel von Demokratie, was noch in Partei röchelte, endlich abgeschafft. Dann kam Hehepunkt. Der geheime Wahl des ZK. Der Spannung hat geknistert. Ober wos für ein Jubel ist aufgebraust, als Ergebnis verkündet ist worden. Genosse Schwärzlerowitsch hot Rekord gemacht: 99,71 Prozent. Aber der Genosse hat Vorteil gehabt, weil heißt Schwärzlerowitsch, deshalb hot Soldateska schneller kapiert. LABGowitsch Gögelew hot mit 99,43 zweite Platz, der große Vorsitzende Sausgruputin mit beachtlichen 98,84 den dritt Platz gemacht. Genosse Plättelew Rein hat nur 97,99 schwarz Kreuz gekriegt und Soldatin Gretlowa von Frauenkränzel noch bitzele weniger. Ober olle viel besser als bei alte KPdSU seinerzeit in Moskau, besser als bei Genossen Honegger in DDR und besser als Fidel heute. Ober ist Kunststick? Nein, nicht so große, weil Schwarzsoldateska ibt schon fri Einmeinung.
Wer früh kann Händ hochhalten, später auch Händ aufhalten kann; als LABGowitsch. Ist kein Beruf netig oder Zweitgeld. Drum muss heitige Ländle-Jugend wissen: „Marschierst du mit im schwarzen Rudel, hast du später guten Rubel“ (Schwarzweisheit von Ländle-Prawda).
rauch - 30. Nov, 19:10
Du Ländle meine teure Heimat...
Wohnen in Vorarlberg ist besonders teuer. Die mittleren laufenden Wohnkosten sind in Vorarlberg sowohl bei privaten als auch bei sozialen Mietwohnungen so hoch wie in keinem anderen Bundesland. Der durchschnittliche Wohnungsaufwand ist in Vorarlberg mit 438,- Euro pro Monat mit Abstand der höchste von allen Bundesländern.
Der österreichische Schnitt beträgt 320,- Euro.
In Vorarlberg muss auch mehr als anderswo in Österreich für Ernährung, Beheizung oder Kleidung aufgewendet werden. Außerdem zahlen Österreichs Haushalte seit dem Jahr 2000 im Schnitt um 466 Euro mehr an Abgaben als zuvor. Das führt dazu, dass sich immer mehr Menschen wohnen nicht mehr oder nur noch schwer leisten können.
Die Folge: in Vorarlberg werden pro Jahr rund 1100 Anträge auf Delogierung gestellt, das heißt, dass im Schnitt jährlich 2500 Menschen damit konfrontiert sind, dass ihre Wohnung nicht gesichert ist. Besonders betroffen sind PensionistInnen (vor allem Frauen), Alleinerziehende (vor allem Frauen), Familien mit drei oder mehr Kindern und Nicht-EU-BürgerInnen und Langzeitarbeitslose.
Verschärft wird das ganze durch steigende Energiepreise: im Oktober 2003 haben 3000 Liter Heizöl extra leicht inkl. Zustellung und Steuern 1.186,- Euro gekostet, im Oktober 2005 hingegen 2.171,- Euro; das ist eine Preissteigerung von über 83%!
Forderung an die Landesregierung und an die gemeinnützigen Wohnbauträger:
- Wohnbeihilferichtlinien verändern, Kreis der Bezugsberechtigen erweitern
- Sanierungen auf Passivhausstandard forcieren (niedrigster Energieverbrauch!)
- Baukostenobergrenzen für gemeinnützigen Wohnbau bzw. verrechenbare Höchstmieten senken
- Bodenspekulation entgegentreten (Bundesebene): Grundsteuer auf nicht bebaute, gewidmete Grundstücke erhöhen!
Was unweigerlich ein großes Geheule bei der ÖVP auslösen wird...
Musikalisch darf ich wärmstens hinweisen auf: Tom Verlaine - Warm And Cool
Der österreichische Schnitt beträgt 320,- Euro.
In Vorarlberg muss auch mehr als anderswo in Österreich für Ernährung, Beheizung oder Kleidung aufgewendet werden. Außerdem zahlen Österreichs Haushalte seit dem Jahr 2000 im Schnitt um 466 Euro mehr an Abgaben als zuvor. Das führt dazu, dass sich immer mehr Menschen wohnen nicht mehr oder nur noch schwer leisten können.
Die Folge: in Vorarlberg werden pro Jahr rund 1100 Anträge auf Delogierung gestellt, das heißt, dass im Schnitt jährlich 2500 Menschen damit konfrontiert sind, dass ihre Wohnung nicht gesichert ist. Besonders betroffen sind PensionistInnen (vor allem Frauen), Alleinerziehende (vor allem Frauen), Familien mit drei oder mehr Kindern und Nicht-EU-BürgerInnen und Langzeitarbeitslose.
Verschärft wird das ganze durch steigende Energiepreise: im Oktober 2003 haben 3000 Liter Heizöl extra leicht inkl. Zustellung und Steuern 1.186,- Euro gekostet, im Oktober 2005 hingegen 2.171,- Euro; das ist eine Preissteigerung von über 83%!
Forderung an die Landesregierung und an die gemeinnützigen Wohnbauträger:
- Wohnbeihilferichtlinien verändern, Kreis der Bezugsberechtigen erweitern
- Sanierungen auf Passivhausstandard forcieren (niedrigster Energieverbrauch!)
- Baukostenobergrenzen für gemeinnützigen Wohnbau bzw. verrechenbare Höchstmieten senken
- Bodenspekulation entgegentreten (Bundesebene): Grundsteuer auf nicht bebaute, gewidmete Grundstücke erhöhen!
Was unweigerlich ein großes Geheule bei der ÖVP auslösen wird...
Musikalisch darf ich wärmstens hinweisen auf: Tom Verlaine - Warm And Cool
rauch - 29. Nov, 14:39
Hochrechnung
Unlängst saß ich im Zug, draußen schneite es, und auf der Rheintalautobahn stauten sich Autokolonnen. Im Warmen sitzend machte ich überschlagsmäßig eine Hochrechnung: Angenommen, 1,3 Milliarden ChinesInnen und 1 Milliarde InderInnen - um nur einmal die größten Brocken zu nehmen! - haben denselben Motorisierungsgrad wie wir in Mitteleuropa oder die in den USA. Das gäbe dann pro Kopf fast ein Automobil, betrieben mit nach wie vor fossilen Brennstoffen. Damit würde sich der CO²-Ausstoß verfünffachen. Bei einer durchschnittlichen Jahresfahrleistung von 15.000 km und einem durchschnittlich angenommenen Spritverbrauch von 6,5 Litern/100 km würden jährlich rund 1.000.000.000.000 Liter (geile Zahl!) Sprit zusätzlich verbrannt.
Kann nicht gutgehen, oder?
Mobilitaetstagebuch-2003 (pdf, 103 KB)
Weil es ganz gut auch anders geht...
(Ausnahme: Pampa, Bergdorf, Einöd)

Kann nicht gutgehen, oder?
Mobilitaetstagebuch-2003 (pdf, 103 KB)
Weil es ganz gut auch anders geht...
(Ausnahme: Pampa, Bergdorf, Einöd)

rauch - 25. Nov, 14:10
Wir sind Kanzlerin! Was sind wir?
Deutschland hat eine Kanzlerin. Angela Merkel ist es und Edi Stoiber ist es nicht, war es nicht und wird es nie sein. Vielleicht sitzt er heute abend zuhause und schaut sich die schon etwas angegilbten Titelseiten jener Zeitungen an, die das letzte Mal - sehr voreilig! - getitelt haben: "Stoiber ist Kanzler!".
Rot-Grün ist Geschichte und wird hierzulande von der ÖVP bereits bei jeder Gelegenheit in Grund und Boden verdammt. Der Vorarlberger Landeshauptmann hat sich auf seinem Landesparteitag sogar dazu gedrängt gefühlt, zu sagen: "Wenn man sich rot-grün antut, dann muß man anschließend Kanalräumungsarbeiten vornehmen!". Schwarzer Häuptling, feiges Herz und große Angst.
Mit Recht, denn wenn jemand Kanalinhalt produziert hat, die letzten 4 Jahre, dann schwarz-blau-irgendwas.
Des Landeshauptmannes Angst ist jedoch schwer übertrieben, weil a) der großen Koalition ohnehin jeden Tag die Krone aufgesetzt wird b) die Roten mit den Schwarzen und die Schwarzen mit den Roten ohnehin besser können als beide mit den Grünen und c) wir Grünen gerade dabei sind, von einer leichten Schwächung in eine veritable Grippe zu stolpern.
Die Wiener Verwerfungen, die übrigens mit einer Fundi-Realo-Streiterei genau NULL zu tun haben, weil hausgemacht, lange gepflegt und strukturell - also apparatmäßig, sozusagen - bedingt, tragen das ihre dazu bei.
Manches bei uns gehört verbessert , das fängt ganz oben an und hört ganz unten auf.
Kurzdiagnose, nach dem Motto KISS (keep it short and simple):
es fehlt die zentrale Message, es fehlt an power, es fehlt am unbedingten Willen, Menschen gewinnen zu wollen! Und die Menschen, so was auch, merken das...
Ich wähle vorerst einmal den internen Weg der Debatte, ersuche aber über dieses weblog durchaus um kritischen Input!
Musik für heute, den Temperaturen angepasst:
Edith Frost - It´s a Game
Rot-Grün ist Geschichte und wird hierzulande von der ÖVP bereits bei jeder Gelegenheit in Grund und Boden verdammt. Der Vorarlberger Landeshauptmann hat sich auf seinem Landesparteitag sogar dazu gedrängt gefühlt, zu sagen: "Wenn man sich rot-grün antut, dann muß man anschließend Kanalräumungsarbeiten vornehmen!". Schwarzer Häuptling, feiges Herz und große Angst.
Mit Recht, denn wenn jemand Kanalinhalt produziert hat, die letzten 4 Jahre, dann schwarz-blau-irgendwas.
Des Landeshauptmannes Angst ist jedoch schwer übertrieben, weil a) der großen Koalition ohnehin jeden Tag die Krone aufgesetzt wird b) die Roten mit den Schwarzen und die Schwarzen mit den Roten ohnehin besser können als beide mit den Grünen und c) wir Grünen gerade dabei sind, von einer leichten Schwächung in eine veritable Grippe zu stolpern.
Die Wiener Verwerfungen, die übrigens mit einer Fundi-Realo-Streiterei genau NULL zu tun haben, weil hausgemacht, lange gepflegt und strukturell - also apparatmäßig, sozusagen - bedingt, tragen das ihre dazu bei.
Manches bei uns gehört verbessert , das fängt ganz oben an und hört ganz unten auf.
Kurzdiagnose, nach dem Motto KISS (keep it short and simple):
es fehlt die zentrale Message, es fehlt an power, es fehlt am unbedingten Willen, Menschen gewinnen zu wollen! Und die Menschen, so was auch, merken das...
Ich wähle vorerst einmal den internen Weg der Debatte, ersuche aber über dieses weblog durchaus um kritischen Input!
Musik für heute, den Temperaturen angepasst:
Edith Frost - It´s a Game
rauch - 22. Nov, 20:30