Home xml version of this page A A A
facebook fb

Netzwerk in Vorarlberg oder: Zufälle gibts nicht!

Man möge zuerst einmal folgende Zeitungsseite aus der heutigen Ausgabe der Vorarlberger Nachrichten betrachten:

heliskiing-0011

und jetzt folgende Informationen zusammenfügen:

1. Die im oberen Bild sichtbare Sponsoringaktion für die VN wird getragen von der Firma WUCHER. Verlost wurden Helirundflüge unter VN-AbonenntInnen.
2. Die Firma WUCHER ist Anbieter der umstrittenen Heliskiingflüge in Lech
3. Der Landesjägermeister und Landesvorsitzende der Seilbahnen sowie Mitbeteiligter an den Lecher Schiliften, MANHART bricht eine Lanze für das Heliskiing (Artikel darunter). Das Interview führt die stellvertretende Chefredakteurin der VN, Marianne Mathis
4. Marianne Mathis ist gleichzeitig die Chefredakteurin der Vorarlberger Jägerzeitung, die unter dem Vorsitz des Landesjägermeister Manhart erscheint.

Und damit´s nicht zu einseitig wird: Im ORF Vorarlberg durfte heute der zuständige Landesrat in der Sendung "Aktuelles Thema" eine Stunde lang die Genehmigung der Heliflüge verteidigen - was er unter Hinweis auf die dringende Notwendigkeit für den Tourismus ausgiebig tat...

Noch Fragen?

Arbeitszeitverkürzung? Why not!

Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich: peccatum est! schreien entsetzt die Sendboten der neoliberalen Inquisition. John M. Keynes: peccatum est und Teufelszeug wider eine vernünftige Wirtschaftspolitik! schreien sie noch lauter. Übertönen möchten sie damit das zunehmende Rumoren in der Gesellschaft, die langsam merkt, dass sie jahrelang beschissen wurde von den Jüngern des ungehemmt freien Marktes und der Gewinnmaximierung auf Kosten der Allgemeinheit, des sozialen Ausgleichs und einer homogenen Gesellschaftsordnung. Das ganze so genannte Konzept des schlanken Staates, der "tiefen Einschnitte" und der "Reformen" hat einzig dazu geführt, dass Arbeitslosigkeit und Armut drastisch zu-, die Massenkaufkraft hingegen ebenso dramatisch abgenommen hat. Mittlweile gibt es mehr als eine handvoll nachdenklicher Ökonomen, die Parallelen zwischen der heutigen Situation und jener unmittelbar vor der großen Weltwirtschaftskrise 1929/30 sehen.

Langsam dämmert es manchen, dass der Neoliberalismus nicht die Medizin ist, sondern die Krankheit.
Mir dämmert schon länger, dass die Europäische Union die historische Aufgabe hat, dem gegenzusteuern - wer, wenn nicht sie? Dazu müsste allerdings neben einer Stärkung des Parlamentes und der Verabschiedung einer Verfassung nachgeholt werden, was vorangestellt hätte werden müssen: "Sozialunion vor Währungsunion!" hat ein Grüner Slogan aus längst vergangenen Tagen gelautet.
Kaum einmal hat sich eine Botschaft hinterher als dermaßen richtig herausgestellt.

Zum Thema Arbeitszeitverkürzung eine Rundfunksendung des SWR 2 per Manuskript zum Nachlesen:

Arbeitszeitverkuerzung (pdf, 81 KB)

Gas geben!

Putin spielt mit dem Gashahn und plötzlich kommen alle drauf, wie sehr wir von Öl und Gas abhängig sind. Als ob das neu wäre...
Wen es interessierte, wußte seit langem, was Sache ist:
IEA-world-energy-outlook-2002-highlights-deutsch (pdf, 1,036 KB)
Und "peak oil" ist auch nicht mehr wirklich ein Begriff von einem anderen Stern peakoil_gruene (pdf, 1,437 KB) - es sei denn man lebt auf einem solchen, wie unser Minister Bartenstein. Der nämlich stellt sich, unverfroren wie er ist, einfach hin und spricht im Zusammenhang mit dem russischen Gas-Promi und seinen Aktionen von "einem Schuß vor den Bug" und dass man "sich etwas überlegen wird müssen für die Zukunft". Jener Bartenstein, der die Zukunft der erneuerbaren Energie mit der Demontage des entsprechenden Fördergesetzes gerade erst im November beendet hat!
"Energiewende" ist angesagt. Dass dies möglich ist, beweisen eine ganze Reihe von innovativen und bestens funktionierenden Beispielen etwa von Biomasse-Nahwärmekraftwerken.
Der Nutzen ist längst erwiesen.
https://www.energieinstitut.at/HP/Upload/Dateien/Stellungnahme_Biomasse.pdf

"Der Anteil der Energiekosten an unseren Produktionskosten lag 2004 bei 10%. Im letzten Jahr waren es 16%. Das ist auf den Endpreis nicht mehr umzulegen. Wir werden in der Energieversorgung umsteigen auf Biomasse!" also sprach ein kühl rechnender Unternehmer und tat selbiges.

31.12.2005

Flauer-Jokl-8

Alles Gute für 2006 wünsch ich euch allen!
Und: Immer gut festhalten!....

Vorarlberg ist so groß wie Kanada!

Heliskiing in Lech am Arlberg! Einzigartig in Österreich! Jetzt mit einem zusätzlichen Gipfel!
https://www.wucher.at/HELISKIING.135.0.html

Um schlappe 350 Euro pro Flug ist in Vorarlberg möglich, was nirgendwo anders in Österreich mehr toleriert wird: Heliskiing.
Wen kümmert es da schon, dass nicht einmal ein ordentliches Ermittlungsverfahren stattgefunden hat, bei der die Naturschutzanwaltschaft hätte gehört werden müssen? Wen kümmert es schon, dass selbst der Bezirkshauptmann (sic!) sich negativ äußert - Zitat: "Es gab keine Anhörung der Naturschuztbehörde. Ich halte das für bedenklich!"
Wen kümmert es schon, dass die Alpenkonvention damit glatt umgangen wird?
Blanke Willkür für ein paar wenige sehr gut betuchte Nobelskiurlauber.
Alles kein Problem, weil ja Vorarlberg bekanntlich so groß ist wie Kanada und es niemanden stört, wenn da ein bisschen herumgeflogen wird.
Auch nicht das Wild, das im jüngsten Bericht der Landesregierung zur Waldschadenssituation als "zunehmend durch Freizeitdruck gestört" beschrieben wird und als Ursache für Verbiss-Schäden in Schutzwäldern ausgemacht wird.
Am Ende eines Katastrophenjahres mit Hochwässern in noch nie dagewesenem Ausmaß ein wahrlich stimmiges Signal!

Wunsch ans Christkind

Ich wünsche mir vom Christkind:
Eine neue Bundesregierung, der es nicht wurscht ist, dass in Österreich 400.000 Menschen unter der Armutsgrenze leben;
Ein Innenministerium, das Zuwanderung und Asyl auf Grundlage der Menschenrechtskonvention und verfassungskonformer Gesetze regelt und nicht auf Grundlage parteipolitisch-populistischer Willkür;
Eine europäische Verfassung in der neben der Grundrechtscharta auch ein europäisches Sozialmodell zentral verankert ist;
Eine Vermögens- und Finanztransaktionsbesteuerung, die das raubtierkapitalistische Casino dicht macht;
Eine Umweltpolitik, die sich den Menschen als Maß aller Dinge nimmt und nicht den Profit um jeden Preis;
Ein endgültiges Scheitern der WTO und damit deren Auflösung;
Eine Landesregierung für Vorarlberg, deren Horizont weiter reicht als bis zum Bodensee oder den Schweizer Bergen;
Eine streitbare Demokratie, in der Interessenskonflikte offen ausgetragen und nicht zugedeckt oder hinter verschlossenen Türen abgehandelt werden;
Weniger Geschwindigkeit, mehr Bedachtsamkeit (noch besser: Behutsamkeit)


Leider ist das Christkind heuer verhindert.
Also werden wir für die Erfüllung dieser Wünsche selber sorgen müssen.
Gleich ab 1. Jänner.

div-090

7 Tage Krankenhaus

...und die Welt schaut anders aus.
Vor allem dann, wenn man, so wie ich, nie zuvor stationär im Spital gewesen ist.
Ich wünsch euch allen, die ihr euch ab und zu auf diese Seite verirrt, das Allerbeste und vor allem: Gesundheit.
Meine Wünsche zum Jahreswechsel schauen in Anbetracht von Mozartjahr und EU-Präsidentschaft in etwa so aus:

Austria_2006

Was erwartet uns 2006?

Wolfgang (Schüssel). Die Österreichische EU-Ratspräsidentschaft wird medial so allgegenwärtig sein wie der Kanzler in der ersten Reihe. Uneigennützig, versteht sich.
Wolfgang (Amadeus Mozart). Das Mozart-Jahr aus Anlass des 250. Geburtstages wird stattfinden und eine leichte Hysterie über Salzburg kommen.
Wahlen (zum Nationalrat). Na endlich! - sagen die einen; warum jetzt schon? - zittern die andern. Mögen die Grünen gewinnen!
Weltmeisterschaft (Fußball). Vom 9. Juni bis 9. Juli. Möge die beste Mannschaft gewinnen, es sei denn, sie heißt Deutschland.
Wetter (gutes und schlechtes). Vorhersagen werden noch entgegengenommen. Im Unterschied zum Jahr 2005 soll es angeblich auch einen Sommer geben.
Weihnachten (fröhliche). Wird 2006 auch stattfinden. Wiederum am 24. Dezember.
Ein Sonntag.
WWW (world wide web). Was sonst noch kommt, steht fortlaufend dort drin. Wer googelt, der findet - jetzt schon 519 Treffer.

Armutsbericht? Nicht mit uns!

Weil, so die ÖVP, es sowas gar nicht braucht in Vorarlberg. Weil, so die ÖVP, es eigentlich gar keine Armut gibt in Vorarlberg und wenn, dann werde allen geholfen...
Bei der Budgetdebatte im Landtag wurde wieder einmal klar, wie die Prioritäten liegen: während Caritas, private Hilfsorganisationen, Klöster und ähnliche Einrichtungen von dramatisch steigendem Zulauf zu Suppenküchen und Gratisessensausgaben berichten, während die Schuldenberatung von der neuen Rekordzahl von 500 Privatkonkursfällen im heurigen Jahr berichtet, während allein in Vorarlberg jährlich 2500 Menschen von Delogierung bedroht sind stellt sich die Sozialsprecherin der ÖVP hin und meint: "Das einzige, was ihr könnt, ist das gute Vorarlberger Sozialsystem schlechtreden!"

Sämtliche Fakten vollkommen ignorierend wird so getan, als würde ohnehin allen geholfen, "die es brauchen".
Hilfe als ein Gnadenakt von Gottes - pardon: ÖVP - Gnaden.
Der Anspruch auf Hilfe in existenziellen Notlagen ist ein Menschenrecht.
Aber das werden die in dieser Form nie begreifen....

6 Milliarden jährlich

Und das ganze nennen sie dann "Konsolidierungsbedarf" statt Budgetkürzung.

MenschenMeinungen

poker uang asli terpercaya
poker uang asli bandar bola terbesar
tanmina - 30. Nov, 00:23
sportdetik
sportdetik
onbendedknees - 4. Okt, 08:36
link alternatif kakakdewa
link alternatif kakakdewa
onbendedknees - 4. Okt, 08:36
link alternatif emasbet
link alternatif emasbet
onbendedknees - 4. Okt, 08:35
link alternatif toko...
link alternatif toko judi
onbendedknees - 4. Okt, 08:35

RSS Box


development